„Die Mauer ist gefallt!“

The Coldest City vs. Atomic Blonde: Vom Bücherregal auf die Leinwand

Diese Woche ist Atomic Blonde in den Zürcher Kinos angelaufen. Charlize Theron spielt eine britische Agentin, die im Berlin von 1989 nach einem Mikrofilm sucht, sich dabei durch Reihen von Gegnern prügelt und eine Affäre mit einer Französin beginnt. Theron ist eine Wucht, die Zweikämpfe sind brutal und und die Filmemacher tragen dick mit dem Style der 80er auf: New-Wave-Pop, Neonfarben, modetechnische Grässlichkeiten. Als hätte Niclas Winding Refn (Drive) für ein Mainstream-Publikum gedreht. Schlicht und einfach wundervoll. Meine ausführliche Meinung gibts hier beim Züritipp.

Nun basiert Atomic Blonde auf einem Comic namens The Coldest City, und weil mir der Film so gefällt, hab ich mir die Vorlage geholt. Das hätte ich mir sparen können: Die Verfilmung hat nur noch am Rande mit dem Comic zu tun, der für sich genommen wenig bemerkenswert ist. Aber aus dem Vergleich lassen sich einige spannende Einblicke in den Adaptionsprozess ableiten.
Aber zunächst ein paar Sätze zum Comic selbst:

 
Die Künstler

Der Brite Antony Johnston (Skript) ist kein Unbekannter in der Welt des Comics und der Videospiele. Er schrob für die Daredevil-Serie, textete Wolverine: Prodigal Son (eine Version des Marvel-Helden im Mangastil), adaptierte Gedichte und Prosa von Alan Moore für Comics, und von seiner Comicserie Wasteland habe sogar ich schon gehört. Ausserdem war Johnston Schreiberling bei den Dead Space-Games.

Die Bilder lieferte Sam Hart, wie Johnston ein Brite, lebt allerdings in Brasilien. Er hat für Judge Dredd und eine Comicversion von Starship Troopers gezeichnet, hat ansonsten aber eine heftige Faszination für historische Figuren, wie mir scheint: Outlaw — The Legend of Robin Hood, Excalibur — The Legend of King Arthur , Messenger – The Legend of Joan of Arc (aktuell arbeitet er an einem Comic über Grace O’Malley, die irische Piratenkönigin).

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Elf findet magischen Ring: Die Welt des James Kochalka

James, der Elf, tanzt auf dem Weg zur Arbeit ausgelassen im Schnee. Er singt: „A dance to winter. To the cold north winds. To our amazing planet. To the unbreakable human spirit!“
In dem Moment hört er den Glockenschlag einer Kirche. „Oh Christ. Gotta catch the bus!“
James kommt zu spät, der Bus fährt direkt vor seiner Nase ab. In der Eile rutscht er aus und fällt hin. Aber da: „Hey … what’s that? A golden ring in the slush!“

kochalka_qyj02b James Kochalka (49) hat Comic-Geschichte geschrieben mit American Elf. 1998 begonnen, war das der erste, oder zumindest einer der ersten täglich erscheinenden Tagebuchcomics im Internet – und sicherlich war es der einflussreichste Comic seiner Art. American Elf bot eine Inspiration für unzählige autobiographische Webcomics, ohne Kochalka wäre die Szene in ihrer jetztigen Form gar nicht denkbar.
Bestechend an seinem Werk ist, dass Kochalka völlig alltägliche Geschichten erzählte, einfache Momentaufnahmen, meist ohne Witze oder Pointen. Aber immer aus einer ganz eigenen, fast kindlichen Perspektive (sich selbst zeichnete Kochalka stets als einen Elf, deshalb der Titel des Comics), charmant aber sehr, sehr ehrlich. Was von der Leserschaft teils mit Befremden zur Kenntnis genommen wurde. Da gab es eine Folge, in der Kochalka schilderte, wie sich sein jüngerer Sohn (damals ein Kleinkind) nackt auf seine Füsse hockte – und wie sich dabei der Hodensack des Knaben auf seiner Haut anfühlte.
Weniger umstritten war beispielsweise ein Strip darüber, wie sich Kochalka beim Zähneputzen aus Versehen Zahnpasta ins Auge spritzt.
Leider hat Kochalka American Elf Ende 2012 eingestellt, nach 14 Jahren täglichen Zeichnens. Die Strips sind auch nicht mehr gratis online abrufbar, sondern nur noch bei Top Shelf im Print erhältlich.

Dies gesagt: Die Geschichte um James und den goldenen Ring erschien erstmals 1998, noch vor der Premiere von American Elf. Beim Helden handelt es sich aber schon um Kochalkas elfisches Alter Ego. Quit Your Job ist eine längere, in sich geschlossene Story, die autobiographisch angehaucht ist, aber ein paar fantastische Elemente enthält. Der goldene Ring, der da im Schneematsch liegt, erweist sich nämlich als magisch. James merkt das, als er mit dem Ring am Finger auf eine Motte zeigt und sie sofort in Flammen aufgeht.
Der Elf nimmt das als Omen und zum Anlass, seinen Job im Peking Duck House auf der Stelle aufzugeben (der reale James hat früher tatsächlich als Kellner dort gearbeitet): „No more boring workaday same old same old day in day out drudgery!“

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Der Hund und der Tod

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Über den Manga „Träume von Glück“ von Jiro Taniguchi

Mit seinen vierzehn Jahren ist Tamu uralt. Der Hund kann sich nur noch mit Schwierigkeiten auf den Beinen halten. Beim Gassigehen muss muss man ihn stützen, ebenso, wenn er sein Geschäft verrichtet.
Eines Nachts weckt sein Winseln die Besitzer, ein kinderloses Ehepaar. Der Hund liegt auf seinem Schlafplatz, „Tamus Hinterteil war mit Kot verschmiert“, schildert der Erzähler (bei dem es sich um den Ehemann handelt). Das Tier hat keine Kontrolle mehr über die Verdauung.
Tamu bekommt krampfartige Anfälle, der Tierarzt hängt ihn an den Tropf. Das Ehepaar wartet darauf, dass das geliebte Haustier endlich Frieden findet. „Wir hätten nie gedacht, dass wir Tamu einmal bei so einem schwierigen Sterbeprozess begleiten müssen.“

Hierzulande hätte man das arme Vieh schon längst zum Tierarzt gebracht, um es einschläfern zu lassen. Aber in Japan sieht man das etwas anders, da versorgt man das Tier bis zum bitteren Ende.
Die Japaner sind verrückt nach Haustieren, so auch der Mangazeichner Jiro Taniguchi (Der spazierende Mann, Vertraute Fremde), wie er im Nachwort schreibt. Schon als Kind habe er davon geträumt, einen Hund zu besitzen. Wieviel Arbeit so ein Tier macht, habe er allerdings nicht bedacht – und schon gar nicht, wie das eben ist, wenn der Hund dann stirbt.

Spielen und Streicheln ist das eine, jeden Tag die Scheisse wegräumen was anderes. So kommt es in Japan oft vor (und bei uns ist das nicht viel anders), dass man die Tiere weggibt oder aussetzt, sobald sie nicht mehr klein und niedlich sind. Daher landen auf der Insel jedes Jahr tausende von Hunden und Katzen im Tierheim, wo sie am Ende vergast werden.
Etwas besser ergeht es da der Perserkatze, die das Ehepaar aus unserer Geschichte bei sich aufnimmt. Eine Nachbarin, die für einen Tierschutzverein arbeitet, vermittelt sie ihnen.
„In der Familie, die die Katze bisher hatte, ist ein Baby auf die Welt gekommen. Da ist ihnen das Tier wohl lästig geworden“, erzählt die Frau. „Gleich in der Nachbarschaft wohnte aber eine Kind, das die Katze sehr mochte. Also haben sie es ihm gegeben. Als das Kind dann zu Hause damit ankam, haben seine Eltern geschimpft, man dürfe in ihrer Wohnung keine Katzen halten. Folglich wollte das Kind sie wieder zurückbringen. Aber die Familie mit dem Baby wollte sie nicht mehr zurücknehmen, so nach dem Motto ‚geschenkt ist geschenkt‘!“
Und so kommt das Ehepaar zu einem neuen Haustier, obwohl es noch Tamus Tod verarbeitet.

In fünf Kapiteln erzählt Taniguchi von Tieren und Menschen – wobei sich das letzte plötzlich von den Erlebnissen unseres Ehepaars löst und von einem Bergsteiger erzählt, der im Himalaya einem geheimnisvollen Schneeleoparden begegnet. Was es damit am Ende auf sich hat, wird hier mal nicht verraten.

Ein Wort noch zur Ausgabe: Als Urheber von künstlerisch wertvollen Bildergeschichten hat Taniguchi längst Eingang ins gehobene Feuilleton gefunden. Das mag wohl der Grund sein, weswegen auf der deutschen Ausgabe von Carlsen der Stempel graphic novel prangt und Taniguchi als „Comic-Künstler“ bezeichnet wird – aber nirgends das Wort „Manga“ steht. Das finde ich witzig.
Weniger witzig finde ich, dass man gerade das Werk eines Künstlers, den man vorgeblich ernst nimmt, spiegelt, um dem angezielten bildungsbürgerlichen Publikum die Leserichtung des japanischen Originals nicht zumuten zu müssen. Aber eben, dann hätte man glatt noch zugeben müssen, dass Träume von Glück entfernt etwas mit dem Zeug voller Kampfroboter und Mädchen mit magischen Kräften zu tun hat, das Teenager so gerne lesen.

Träume von Glück
Von Jiro Taniguchi
Aus dem Japanischen von Josef Shanel & Matthias Wissnet
Carlsen Verlag, Hamburg 2008
Erstveröffentlichung: 1992

Hideshi Hino: Käfer und Geschwülste

hino_collection_01Neben Junji Tio und Kazuo Umezu dürfte Hideshi Hino der bekannteste Zeichner von Horror-Manga sein (oder auch nicht; ich will mal nicht so tun, als tät ich mich mit Manga auskennen). Ursprünglich kenne ich den guten Mann über die Guinea Pig-Reihe: Äusserst erbauliche Videofilme, deren erster Sinn und Zweck darin besteht, dem wohlgesonnenen Publikum brutalen Gore und Splatter frei Haus zu liefern. Hierzu kollaboriert der Filmemacher Satoru Ogura eben mit Hino, der für den zweiten Teil (Flower of Flesh & Blood 1985) sowie den sechsten (Mermaid in a Manhole 1988) verantwortlich ist.
In Flower of Flesh & Blood tritt Hino höchstselbst als ein Samurai auf, der eine junge Frau bei lebendigem Leib zerstückelt. Die Effekte sind derart lebensecht, dass Charlie Sheen (ja, der Tigerblut-Typ) das Werk 1991 dem FBI als Snuff-Film meldet.
Über Mermaid in a Manhole hab ich schon einmal extensiv geschrieben, und zwar hier.

Wie auch immer, Hino ist in erster Linie Zeichner, und das schon seit den 1960ern. Ein lebensbejahendes Frühwerk von 1975 ist zum Beispiel The Bug Boy, eine Art japanische Variante von Kafkas Die Verwandlung. Die Geschichte dreht sich um einen kleinen Jungen, der in der Schule gehänselt und von der eigenen Familie fertig gemacht wird, aber Freude an Raupen, Schlangen und anderen Viechern findet. Eines Tages erbricht er einen grossen, roten Käfer. Nachdem ihn dieser in den Finger gestochen hat, beginnt beim Jungen selbst eine unheilige Verwandlung – man denke an Cronenbergs The Fly. Dass Hino cartooneske Comicfiguren mit grossen Augen zeichnet, macht den body horror irgendwie nur noch schlimmer.
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In The Collection tritt Hino selbst auf und präsentiert die Sammlung in seinem Arbeitszimmer: Ein menschlicher Augapfel in einem Glas, ein Zauberspiegel oder ein Stück Menschenhaut mit einem Tattoo. Zu jedem Stück erzählt Hino die Hintergrundgeschichte und wie es schliesslich in seinen Besitz gelangt ist. So lernt man im Laufe der Erzählungen auch einiges über Hinos Familie, sowie seinen Werdegang als Künstler. Die tätowierte Haut zum Beispiel gehörte einst seinem Vater – bis zu einem furchtbaren Unfall …

Hinos Spezialität ist der Ekel. Kin anderer Künstler bringt es fertig, dass mir tatäschlich schlecht wird. Und das liegt nicht bloss daran, dass er besessen ist von Deformationen und Verwesung. Nein, sein Stil hat irgendwas, diese Mischung aus dem Cartooneskem einerseits und realistischen Elementen andererseits. Eben weil die Figuren im Grunde so freundlich aussehen, ist umso aufwühlender, was ihnen zustösst. Dazu sind Hinos Zeichnungen in dichte, schwarze Schraffuren getaucht, die den Seiten eine düstere Plastizität verleihen. Die Dinge in seinen Geschichten haben eine greifbare Qualität.

So zum Beispiel die Geschwülste von Hinos Grossvater. „Mein Opa hatte immer irgendwelche Auswüchse“, erzählt der Manga-Hino. „Sie füllten sich langsam mit Eiter, bis er es vor Schmerz nicht mehr aushielt. […] Meine Aufgabe war es, die Beule mit einem nassen Handtuch zu kühlen und sie dann rasch mit einem scharfen Messer aufzuschlitzen.“
Es bleibt allerdings nicht beim Eiter, immer schlimmere Dinger fliessen aus den Geschwülsten – und schliesslich fliessen sie nicht mehr, sondern kriechen. Ein weiteres Stück für die Sammlung.

Hideshi Hino: The Collection 1 (Hino Horror Nr. 4)
Aus dem Englischen von Resel Rebiersch
Verlag Schreiber & Leser (Shodoku), 2007
Zuerst erschienen: 1985

Strichmann: Eine seriöse Kritik

strichmann

Ich war am Comic-Salon in Erlangen. Das ist der grösste Comictreff der Branche im deutschsprachigen Raum. Da ich, seit ich ein kleines Kind bin, Comics lese, kann ich auch damit angeben, dass neben Tim und Struppi, also Herge, auch Max & Moritz, also Wilhelm Busch, zu meinen ersten Abenteuern in der Welt der gezeichneten Geschichten gehörten. Mein Grundausbildung war sehr gut und so ging es auch weiter. In Erlangen erhoffte ich mir, da ich verschiedene Comicläden und Bibliotheken regelmässig abklappere und ziemlich genau weiss, was mir gefällt und was nicht, einige Neuheiten zu entdecken. Dies gelang mir nicht. Comic scheint ein so prekäres Geschäft zu sein, dass die Verlage eher wenige Titel pushen. Ich kannte alles oder habe zu starke Vorurteile gegen gewisse Genres, was sich nur mit geschmäcklerisch erklären lässt und nicht wirklich relevant ist.

Dass ich nichts in Erlangen entdeckt habe, stimmt aber nicht ganz. Ich hab „Strichmann“ entdeckt von Dirk M. Jürgens. Jetzt muss man sagen, das Dirk M. Jürgens als Figur schon eine lustige Erscheinung ist. Sehr gross, ein Hemd so farbig wie es sonst nur Afrikaner tragen können, und ein Schnurrbart aus rotblondem Haar und Glatze. Nein, das mit der Glatze stimmt gar nicht. So eigen wie der Autor sind auch seine Comics. Obwohl ich den Starkult, der in Erlangen um Comiczeichner gemacht wird – es wird dauernd über Lautsprecher durchgegeben, welcher Zeichner grad wo Autogramme gibt, als wäre man an einem Bahnhof für Arschkriechergroupies –, nicht leiden kann, bin ich froh, mit dem Erschaffer von Strichmann ein paar Worte gewechselt zu haben. Oder finde es auch schade, denn sonst wäre ich ernsthaft beunruhigt. Jetzt weiss ich einfach, er ist ein Obernerd mit obernerdigen Interessen an der Welt, unterscheidet sich aber von vielen Besuchern und Ständeinhabern dahingehend, dass sein Nerdsein echt zu sein scheint, nicht wie bei diesen zwanghaft originellen Lifestylenerds, welche es in einer dem Untergang geweihten westlichen Gesellschaft anscheinend geben muss, bei denen alle nach Wurzeln suchen, um auch diese in zerfressenden Konsumwahn umzuwandeln. Als trauriges Fazit dieses Salons sei die Feststellung gemacht, dass es anscheinend bloss zwei Kulturschaffende braucht und schon hat man eine Szene. Selbst bei sowas unpopulärem wie Comics in Deutschland.

Nun zu Strichmann. Am Comcisalon war beim Buddelfischverlag ein Sammelband von Strichmann zu kaufen, den es bisher nur im Internet zu finden gab als Webcomic. Kommissar Strichmann ist, wie der Name schon sagt, ein Strichmännchen, das Kriminalfälle löst. Eine Art Krimi-Reihe für Comics à la Money Boy. Nur, dass Strichmann moralisch nicht grenzwertig, sondern so abartig ist, wie nur irgendwie möglich. Er hasst alles und jeden und kennt eigentlich nur ein Mittel der Kommunikation, nämlich Gewalt. Die Geschichten, welche Strichmann erlebt, sind so haltlos und ohne Zusammenhang dahin stolpernd, dass sich diese Comics sehr gut als WC-Lektüre eignen, die ständig unterbrochen und woanders wieder aufgegriffen werden können. Denn man kann das kleine Büchlein irgendwo aufschlagen und es gibt immer was zu lachen. Die Dramaturgie der Geschichten selbst ist nicht so aufgebaut, dass man ihr zu folgen braucht, denn sie hat auf den Inhalt keine grossen Einwirkungen.

Strichmann kämpft gegen verschiedene Feinde und Freunde und die Comic sind bevölkert von Nazimongolen aus der Vergangenheit oder Zukunft oder einem Dr. Drei-Auge, der aber vier Augen hat. Grandioser Blödsinn, möchte man da schreien. Aber es steckt mehr dahinter, ob bewusst oder unbewusst, weiss ich nicht. Durch das ständige Brechen aller Gutmenschenklischees und Moralvorstellungen dieser Welt und der totalen Willkürlichkeit von Figuren und Geschichten, umkreist der Leser schliesslich selbst sein eigenes Weltbild. Brecht hätte Riesenfreude an diesem Comic gehabt und Tucholsky wäre wohl rot angelaufen. Während Hitler sich unter die Bettdecke zurückgezogen hätte, um zu onanieren.

Viel mehr als empfehlen kann ich das nicht. Denn Strichmann zu beschreiben ist so langweilig wie ein Pfund Karotten auf einem Gemüsemarkt. Man sollte es selber lesen. Mir selbst gab es die Hoffnung, dass andere Wege von Comics und wirkliche Neuigkeiten noch möglich sind. Ich könnte jetzt noch die ebenfalls im Buddelfischverlag erschienene Zusammenfassung der „Nerdology“-Comics von Gregor Schenker empfehlen. Aber dann würde einigen Kulturmutantleser vielleicht auffallen, dass Schenker ja diesen Blog hier aufgleist hat und eventuell aus diesen gequält schleimenden Zeilen lesen, dass ich gezwungen bin, hier eine positive Kritik über einen menschenverachtenden moralisch verdorbenen postmodern-modernemermordenden-everythinggoes Dreck zu schreiben, weil man mir sonst mit dem Besuch vom Team-Strichmann-Mitglied Adonis in meinen Träumen gedroht hat.

Strichmann Online Archiv

Die gesammelten Strichmann Abenteuer gibt es als Hardcover

Link zum Shop von buddelfisch.de

 

Comicsalon Erlangen 2016

mit einem Klick gehts direkt zum Buddelfisch

Dieses Jahr war ich wieder am Comicsalon Erlangen — und drüben beim Buddelfisch ist mein Tagebuch dazu erschienen (in Comicform):
Teil 1: Flegelhafte Adoleszente und Hochzeiten
Teil 2: Grüner Kuchen und Zombie-Massaker

Andere lesenswerte Tagebücher zum Comicsalon:
Comicgate
Hillerkiller
Lachwitz
Wortvogel*

*inklusive des vorteilhaftesten Fotos, das je von mir geschossen wurde

Übrigens: Hier gibt’s noch mein Buddelfisch-Tagebuch zum letzten Comicsalon.