der nino aus wien im treibhaus

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The Death of Cinema?

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Man kann viel sagen gegen den Klimawandel; Eisbären sterben aus und Wespen sowie das menschliche Leben ab der Subsahara, Erde bald hin damit, aber die letzten Sommer vor dem Weltuntergang werden wir wenigstens oft im Open-Air-Kino verbracht haben, wie im Hitzesommer 2018. Immerhin ein sehr praktischer Weltuntergang. Die Welt erfriert fände ich persönlich schlimmer, nur wegen der Eisbären besser.

Jetzt ist es ebenfalls praktisch, wenn derselbe Stoff erst als Comic, dann als Film verhandelt wird, weil dann kann man vergleichen, was kann mehr leisten? Das Lesen des Comic in der Hängematten im Schatten einer austrocknenden Linde oder das Sehen des Filmes im Open-Air-Kino im Hof des ehemaligen Munitionslagers der Habsburger in Innsbruck mit dem netten Namen Zeughaus?

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Diametrale Filmfestival Innsbruck

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Das kleine aber feine „Internationale Filmfestival für Experimentelles und Komisches“ DIAMETRALE startet in sein zweites Jahr. Es gab ein Wenzel-Storch-Special, für das ich leider, Schande über mich, keine Zeit gefunden hatte, und ich bin mir jetzt schon sicher, das noch lange zu bereuen. Auch die andere Programmpunkte des 3-tätigen Festivals klangen interessant. Erstmal muss man die Macher loben, dass sie sowas in Innsbruck auf die Beine stellen. In Tirol könnte man ohne die kulturellen Nahversorger in der Landeshauptstadt nicht überleben.

Mit der Setzung, nicht mehr nur Experimente im Visuellen, sondern auch in den Erzählungen zu suchen, ist dem jungen Festival im Vergleich zum letzten Jahr ein grosser Schritt nach vorne gelungen. Damals ging ich reichlich ratlos nach Hause und fragte mich, ob ich echt so eingeschränkt und fantasielos wie der kulturelle Mainstream Europas sei, dass ich mit diesen neuen Filmen nichts anfangen könne.

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