Noche de las peliculas mexicanas

Eben waren noch die aztekischen Ostern, jetzt kommt der mexikanische Filmabend.

Am Dienstag, 28. April ab 20 Uhr,
und zwar über Zoom.

Hier klicken bei Programmbeginn.

El infierno (2010) ist eine sehr populäre schwarze Komödie über die Drogenmafia in Mexiko. Der Film zeigt den Aufstieg des aus den USA abgeschobenen Narcos „El Benny“. Vor der Aufführung macht Saile eine kleine Einführung zum Thema „Drogenkrieg in Mexiko“.

Santo y Blue Demon contra los monstruos (1970) ist ein Beispiel für die Blütezeit des Lucha-Films: Die Super-Wrestler El Santo und Blue Demon legen sich mit dem bösen Monsterzüchter Dr. Halder an. Einführung in die Lucha-Libre-Kultur durch Rogerg.

Wer sich wie ein echter Luchador oder eine echte Luchadora fühlen will, kann sich eine eigene Maske basteln. Einfach die Vorlage unten auf ein A4-Blatt ausdrucken, auf einen Karton kleben, ausschneiden, anmalen, mit einem Locher auf jeder Seite jeweils ein Loch machen und die Maske mit Schnur oder Garn festbinden.

Wir zeigen die Filme auf Spanisch mit englischen Untertiteln.
 

(Anklicken und per Rechtsklick abspeichern.)

Ostern des Todes

Diese Ostern nimmt sich die Gruppe Konverter den Tod vor, der zur Zeit in jedem Hinterkopf anklopft, ob reich oder arm. Wie jedes Jahr versucht die Gruppe das Thema historisch, analytisch, dann wieder verspielt, bildnerisch, in Filmen oder gastronomisch auf die Spur zu gehen. Als Anlass dient ein zweifelhaftes Jubiläum, nämlich 1520, als das Reich der Azteken seinen eigenen Untergang, die Spanier, bei sich beherbergte und bekämpfte.

Ostern des Todes Virtuell

Freut euch jetzt schon auf Vorträge, Polemiken, auf Blödelei und Analysen. Diskutiert mit, hört zu, macht mit, aber vor allem:
Schaltet ein. Das komplette Programm findet über Zoom statt, zu dem ihr euch jederzeit ein- und wieder ausklinken könnt. Eine virtuelle Garage also.

Bitte hier klicken bei Programmbeginn.

Programm:

Donnerstag, 9. April – Eröffnung der Ostern und des Themas

20:00 Eröffnung: Der Tod
20:30 Vortrag: Azteken und Spanier. Als der Tod nach Amerika kam.
22:00 Kakaozeremonie

Freitag, 10. April – Vertiefung des Themas

20:00 Virtuelle Galerie: „Karussell des Todes“
22:00 Vortrag: Die aztekische Kosmologie und das Sterben

Samstag, 11. April – Sozialer Abend

18:00 Kochsendung mit Kolonialgemüse und Kulturgeschichte
20:00 Pubquiz: Lustig. Tod. Interessant.

Sonntag, 12. April – Filmabend: Der Tod und das Kino in Mittelamerika, plus eine Polemik

19:00 Film: Apocalypto Détournement
20:00 Polemik: Der Maximonkult
21:00 Film: Coco
22:30 Film: The Robot versus the Aztec Mummy

Montag, 13. April – Dilettantismus

16:00 Dilettantistische Fragestunde
18:00 Film: Revolte der Pinguine 2
20:00 Kongress der DI

Kurzlesungen zwischendurch: Die offenen Adern Lateinamerikas.

Hier gehts zum ausführlichen Programm.

Zureich Trash Filmfest Nr. 1

Liebe Movie Buffs

Die Zureich-Trash-Filmfest-Reihe zeigt Filme in Anwesenheit der Filmschaffenden, die schonungslos über ihre Leidenschaft verhört werden und sich nach der Vorführung auch unbequemen Publikumsfragen stellen.

– MAN-struation
– SchrottMagnet
– Nutshot

Freut euch auf einen jenseitigen Kinoabend im KinoKochAreal!

Definition of Trash by Urban Dictionary:
„When your entire reason of existing is a certain thing, you are trash.“

(immer möglichst pünktlich)
NO DOGS ! NO SMOKE !

Freitag, 10. Januar 2020 | ab 19:00 | Koch Areal | Rautistrasse 22

Brecht und „Mackie Messer“ (2018)

Bertolt Brecht: Film, Theater und Publikum.

In Joachim A. Langs Film „Mackie Messer“ verschmelzen Brechts Person, sein Werk und seine Methoden auf eine Weise, die Brecht gerechter wird, als diesem vermutlich lieb wäre.

 

Zugegeben, diese Kritik kommt nicht gerade frisch daher — aber aus aktuellem Anlass (der Konverter führt diesen Donnerstag, 19.12. einen Vortrag zu Brecht durch, siehe unten) bietet es sich an, diesen verstaubten Text hervorzuholen.

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Die Revolte der Pinguine 2: Weltpremiere

O-Ton: „Nur Bonzen und Faschisten verleugnen die Klasse!“

Im Konvent der Pingus brodelt es: Die Mutter Oberin will bloss Profit und Gehorsam. Die Prolls organisieren sich, mit billigem Schnaps, wilder Leidenschaft und vulgärem Marxismus. Gründe gibt es, aber keine Organisation. Die Wutbürger fürchten um ihre Gartenzwerge und Renten. Schulden und Faschismus sind im Trend, Schwachsinn wird gefeiert – was heisst das für die Revolte? Können die Prolls das Ruder umschwenken, werden die Kirchen des Kapitals brennen – oder bleibt die Scheisse, die wir Alltag nennen, wie sie immer war: braun und klebrig?

Seiju Gakuen (School of the Holy Beast, oder auch Convent of the Sacred Beast) ist ein japanischer Film von 1974 von Norifumi Suzuki. Die Gruppe Konverter hat Seiju Gakuen als Vorlage genommen, unverändert im japanischen Originalton und ungeschnitten – und den Film mit Untertiteln versehen, die mit der eigentlichen Handlung und den Dialogen nichts zu tun haben. Nunmehr verhandeln die Nonnen ihre Arbeitssituation, die direkte und indirekte Ausbeutung, die sie erfahren, diskutieren die Notwendigkeit, sich zu organisieren und streiten darüber, welches die richtige Organisationsform ist. Gleichzeitig drängen die Aufseherinnen des Klosters darauf, die Kontrolle zu behalten und versuchen mittels ideologischer Tricks, Zwist zwischen den Arbeitenden herzustellen; Konsumterror und die üblichen Heilsversprechen des Kapitalismus werden ausgebreitet – als auch diese nicht mehr viel helfen, kommt die faschistische Fraktion im Kloster an die Macht (mit Segen des Kapitals).

Die Revolte der Pinguine 2: Weltpremiere!
Wann? Am 14. Juni
Um welche Zeit? Programm ab 15 Uhr, Filmpremiere um 20 Uhr
Wo? Konverter-Garage, Zürich
Hier gibt’s Infos und das Programm im Detail

Gastbeitrag: „Die Engagierten Zuschauer“

[Es handelt sich hier um einen Gastbeitrag des Kritikerclubs, der ursprünglich hier zuerst veröffentlicht wurde; gleichzeitig ist das ein Veranstaltungshinweis für deren Abschlusspräsentation diesen Freitag, 27.5. ab 19 Uhr im Literaturhaus.]

I

Es gehört zu meinen Pflichten, Schönes zu vernichten als Musikkritiker, Sollt ich etwas Schönes finden, Muß ich’s unterbinden als Musikkritiker. Mich kann auch kein Künstler überlisten, Da ich ja nicht verstehe, was er tut.“

(Georg Kreisler, Der Musikkritiker)

 

Kreislers Abrechnung mit den Musikkritikern ist selbst eine Kritik. Er drischt zwar auf dem Vorurteil herum, aber es ist ergötzlich. Auch wenn sich die Kritik seit den 60ern gewandelt hat (und vor allem die Kritiker und Kritikerinnen: Es gibt überhaupt mehr von zweiteren und erstere sind nicht mehr so alt und arrogant wie sie früher waren), so lebt das Vorurteil weiter. Es soll jetzt nicht darum gehen, dieses Vorurteil zu bedienen, aber ich möchte es doch als äussersten Punkt nehmen, von dem ich beginne. Es soll darum gehen, wie das Verhältnis zwischen Kritik und Publikum auch beschaffen sein könnte.

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Filmstelle: Grizzly Man

Kommenden Dienstag zeigt die Filmstelle Werner Herzogs Grizzly Man. Persönlich hab ich den Film noch nicht gesehen, aber erstens ist er von Werner Herzog und zweitens geht es darin um einen kanadischen Jäger, der von einem radioaktiv verseuchten Bären gebissen wird und gegen das Verbrechen kämpft (hat mir mein Gärtner erzählt).
Ausserdem gibt es Vodka-Bärchen, eine Einfährung durch den Bärenexperten David Bärtner Bittner sowie den Vorfilm Teddy has an Operation von Ze Frank — den hab ich schon mal gesehen und ich bin sehr gespannt darauf, wie das Publikum reagiert.

Was: Grizzly Man
Wann: Di 3. Mai um 20 Uhr
Wo: Stutz2
Offizielle Website der Filmstelle