MadC 1: „The Tide“ von Herr Bitter

Bei Journalisten sammelt sich allerlei Zeugs an, Promo- und Recherchematerial zum Beispiel. Nun hat der Medienkonzern, für den ich arbeite, auf das Jahresende hin ausgemistet — dabei fielen tonnenweise Bücher und CD ab. Und bevor alles in die Container verschwand, bekamen wir Angestellten die Chance, sich am Ausschuss zu bedienen. Also hab ich einen Sack voller CD eingepackt, die ich im Laufe der nächsten Wochen und Monate allesamt besprechen will (wenn auch bloss in Kürzestform).

Anmerkung 1: Meine Expertise in Sachen Musik ist eher rudimentär ausgebildet, sorry. Aber hey, dafür hab ich einen unverstellten Blick (ist doch auch was).
Anmerkung 2: Ich habe nur mitgenommen, was mich zumindest halbwegs interessiert hat. So werde ich viel Jazz, aber kaum Hip Hop besprechen.

Nun aber zu:

 
Herr Bitter: „The Tide“

Hui, gleich zu Beginn eine Entdeckung!

Goth-Aliens würden Musik machen wie diese Band aus St. Gallen. Soll heissen, hier kriegt man düsteren Space-Synthpop, der aber auch seine spielerische Seite hat. Ein eigentliches Theremin kommt nicht zum Einsatz, soweit ich das raushöre, aber mich soll der Krampus holen, wenn Herr Bitters Synthesizer sich nicht an das klassische Science-Fiction-Instrument anlehnt.

Das hört man unter anderem im Video zu „No Need“, einem der coolsten Tracks der Platte, welcher zudem mit einem fantastischen Musikvideo gesegnet ist, das der Frontmann Sascha Tittmann (ja, der heisst so) höchstpersönlich in die Welt gesetzt hat. Doch doch, kann man sich anhören und -sehen, gern auch mehrmals.

Aliengoth-Faktor: 98%

Offizielle Website der Band

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