It Follows

This thing … it’s going to follow you. Somebody gave it to me, and I passed it to you back in the car. It could look like someone you know, or it could be a stranger in a crowd, whatever helps it get close to you.

Homage an den Horrorfilm der 80er. Mit Kameraspielchen, bunten Farben und einer Filmmusik, die einem die Haut quälend langsam vom Körper löst — irgendwo im atmosphärischen Grenzgebiet zwischen John Carpenter und 8-Bit-Computerspielemusik.

Ebenfalls ganz klassisch: Das Böse kommt mit dem Sex in die Welt. Wer fickt, bekommt es. Und wer es hat, bekommt es nicht so schnell wieder weg. Monster und Serienkiller hatten immer schon was von einer Geschlechtskrankheit.

Nicht zu unterschätzen: Als Homage an den Horrorfilm der 80er ist It Follows auch eine Homage an den Trash. Manchmal übertreiben’s die Filmemacher — dann nämlich, wenn sie den Pointen Schockmomente opfern. Aber Dostojewski richtet es wieder.

Ab dem 3. Dezember im Riffraff

It Follows
USA 2014, 100 Min.
Regie & Drehbuch: David Robert Mitchell
Musik: Rich Vreeland (Disasterpeace)
Mit Maika Monroe, Keir Gilchrist, Daniel Zovatto, Jake Weary et al.
Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s