Aber, aber, aber, aber …

Die ZHdK zeigt die Bachelor- & Masterfilme 2015 und nennt das „Kamera ab! Kamera läuft“. Im vierten und letzten Block betreibt man Paläontologie, untersucht man Zwangsstörungen, ist man besessen von der Nachbarin, experimentieren die Freunde der Serengetis.

 

Programmblock D:
Paläontologie von Pablo Callisaya
Procedere von Delia Schildknecht
Gegenüber von Sarah Bellin
Aber I-IV von den Freunden der Serengetis

 

Paläontologie. Pablo Callisaya. 13 min. Fic.
Zwei junge Männer sitzen in einer Bar. Sprechen über Frauen.
Die älteren Weiber sind besser im Bett.
Zehn Jahre älter: Archäologie.
Darüber hinaus: Paläontologie.
Muss sofort ausprobiert werden.
Callisaya empfiehlt sich für eine Comedyserie im Schweizer Fernsehen.

 

Procedere. Delia Schildknecht. 9 min. Fic.
Eine Patientin leidet an Depression/Zwangsstörung.
Tagebucheinträge.
Auszüge aus dem Patientenbuch.
Bildüberlagerungen.
Zeichentricksequenzen.
Zahlen.
Nachvollziehbarer Einblick in den psychischen Abgrund.

 

Gegenüber. Sarah Bellin. 15 min. Fic.
Einer zeichnet und malt.
Ist besessen von der Nachbarin.
Der Liebhaber der Frau besucht sie.
Zeichner gibt sich als Hauswart aus und stört die beiden.
Man denkt an Hitchcocks „Rear Window“.
Charakterdrama mit Thrillerelementen (denn ein richtiger Thriller wäre ordinär).
Interessante Farbdramaturgie: Alles in der Wohnung der Frau ist blau – bis auf ein rotes Gemälde von Blinky Palermo (den Maler gibts wirklich und der heisst tatsächlich so).

 

Aber I-IV. Freunde der Serengetis. 34 min. Fic.
Die Freunde der Serengetis ist eine Gruppe von 4 Filmemachern.
Zusammen drehten sie 4 Episoden – nach einem Gedicht von Thomas Brasch: „Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin“.
Aber I: Drei Jungen wandern durch eine/n Steinbruch/Kiesgrube, etc. Minimärchen zu genialem Soundtrack.
Aber II: 1 Wohnwagen, 1 Mann, 1 Frau, 1 Strassenkarte & 1 Whiskyflasche.
Aber III: Ein Koch sucht Arbeit und geht zu seiner Freundin. Das Haus ist eine Ruine. Sie besitzen ein Maultier. Das Ende sieht er nicht kommen.
Aber IV: Eine junge Fotografin und ein alter glatzköpfiger Fotograf. „Wie geht es dir eigentlich?“ Ein asphaltiertes Feld, auf dem Leute mit Motorrädern herumfahren. Jeder Klick des Fotoapperats ein Bildsprung.
Toll.

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